Als erstes Beispiel die wunderbare ARTEMISIA,

der Beifuß ... eine Pflanze, die ich viel bei Räucherungen verwende.

 

Astrologisch betrachtet wohnen im Beifuß die Vitalkräfte der Sonne, aber auch die unterbewussten, weiblichen Kräfte der Mondgöttin Artemis. 

Der Martinsgans verdankt er den Namen Gänsekraut, da er ein sehr hilfreiches Kraut für die Fettverdauung ist. Das erkannte schon Hildegard von Bingen, die ihn als „wärmend und heilsam gegen die Fäulnis der Eingeweide“ bezeichnete und Beifuß auch den „fetten Weibern“ empfahl. Das Kraut eignet sich sehr gut, um Fastenkuren zu unterstützen (auch bei Männern!). Man trinkt über zwei bis vier Wochen täglich ca. ½ Liter Beifuß-Tee, möglichst heiß.

Du wirst merken, dieser Tee treibt Dämonen und Bösewichte aus ;-)!

Als Kraut für die gebärende Frau hilft der Beifuß mit seiner erwärmenden und entkrampfenden Wirkung auf den Unterleib, als Tee, sanfte Räucherung oder als Ölauszug ( wir erfahren bei den Jahreskreis-Treffen auch einiges über die Herstellung von Ölauszügen, Salben und Cremes zur Gesundheitsvorsorge ), auch zur äußerlichen Einreibung der Bauchdecke und dem unteren Rückenbereich.

Frauen, die unter starken Regelkrämpfen leiden, sollten es einmal mit Beifuß-Tee und / oder -Öl versuchen. Hier wäre eventuell auch eine Teekur ratsam, um die vornehmlich reinigenden und gleichzeitig regulierenden Eigenschaften auf den weiblichen Zyklus zu nutzen.

Er wirkt treibend, d. h. Schwangere sollten Artemisia auf keinen Fall genießen...außer um die Geburt anzuregen...

Die Pflanze  wirkt angeblich unterstützend für Frauen, die ihre Fruchtbarkeit steigern möchten.


Der lateinische Name Artemisia vulgaris stammt von der griechischen Mondgöttin Artemis. Sie ist die Göttin der Jagd und der Geburt, die durch ihre Vielbrüstigkeit das nährende, weibliche Prinzip verkörpert, aber auch die junge Verführerin, die wir in den euphorisierenden und stimulierenden Eigenschaften der Pflanze wiederfinden – einem natürlichen, sanften Aphrodisiakum.

In der alten Tradition des Räucherns wird der Beifuß - neben dem Wacholder - als bayerischer Weihrauch bezeichnet. Mit dem getrockneten Kraut wurde zu den verschiedensten Gelegenheiten geräuchert. Haus und Hof wurden mit Beifußbesen ausgekehrt, dazu der Wohnbereich ausgeräuchert.

Man verwendete ihn, um Menschen abzuräuchern, zur Reinigung und zum Schutz, zur Desinfektion bei Krankheiten, zu Jahreskreisfesten, den Rauhnächten, der Sommer- und Wintersonnwende oder um die Atmosphäre und seelische Stimmung zu erhellen, zu erwärmen.

Bekannt auch als Moxakraut zur Stimulation der Akupunkturpunkte: diese sollen dadurch erwärmt und der Energiefluss angeregt werden.

Durch altes Wissen und neue Erkenntnisse können wir unseren Alltag beleben und mit mehr Kraft und Leichtigkeit erleben.

 

Im November kann man folgende Heilkräuter sammeln:

 

 

  • Alant (Inula helenium)
     
  • Farn (Aspidium filix-mas)
     

Im September kann man folgende Heilkräuter sammeln:

 

  • Alant (Inula helenium)
     
  • Anis (Pimpinella anisum)
     
  • Dill (Anethum graveolens)
     
  • Hafer (Avena sativa)
     
  • Lein (Linum usitatissimum)
     
  • Salbei (Salvia officinalis)
     
  • Senf (Brassica nigra)
     

Rosenblüten in Sonnenblumenöl 3 Wochen ausziehen...dann mit Bienenwachs im Wasserbad zu geschmeidigem Balsam verrühren

Gesund durchs Jahr:                                                                mit hiesigen Kräutern...als Salat...als Tee...als Wildkräutersuppe...im Quark...als Smoothie

z. B. Knoblauchsrauke...Giersch..Brennessel...Löwenzahn...Gänseblümchen...Gundermann...Taubnesselblüten...Kapuzinerkresse

 

Sammeln im Jahreslauf: für eine wunder-volle Tinktur gegen allerlei Unbill ;-)

 

Pickel, Herpes, Entzündungen...

 

möglicherweise hilfreich:

 

Melisse, Salbei, Lavendel, Rosmarin, Thymian, Storchenschnabel, Frauenmantel... und die Pflanze, die besonders die Wahrnehmung anspricht... oder im eigenen Garten wuchert!

 

 

Frisches Kraut mit Weingeist ( geht auch mit Vodka) bedeckt übergießen - bei Ölauszug mit Sonnenblumenöl -, vier Wochen ziehen lassen, ab und an schütteln. Dann abseihen und in Gläser füllen. Weiterverarbeiten als gemischte Tinktur, Creme oder Hustensaft.

Auf Naturkosmetikkurs oder Jahreskreis-Treffen warten .... ;.)...oder bei Bedarf Tinktur anmischen und auf z. B. Herpes auftragen. Wunder erwarten.

 

 

Dazu kann man sammeln....für Tinkturen oder Räucherwerk:

 

Rosenblüten...als Ölauszug oder Wildrosentinktur in Alkohol ausziehen

Storchenschnabel (Tinktur daraus herstellen)

Beinwellblätter...oder Wurzel, ausgraben, über Wochen klein geschnitten immer wieder simmern lassen( d. h. nie über 40 Grad vor sich hin köcheln lassen, wochenlang, bis alles aus der Wurzel im Öl gelöst ist, mit Bienenwachs zu Creme verrühren: Beinwellbalsam für alles, was fest zusammenhalten soll....Knochen, Rücken, Oberschenkelhals etc.

Baldrian...zum Verräuchern

Brennesselblätter

Brombeerblätter

Frauenmantel

Gänseblümchen

Lungenkraut

Schafgarbe

Schlüsselblume

Spitzwegerich

Salbei...Tinktur, ideal für Mund, Hals und Zahnfleisch

Thymian

Birkenblätter

Baumharze/ Maitriebe Tanne und Fichte

Melisse, in Öl und Tinktur, unschlagbar helfend bei Herpes...

 

An den Jahreskreistagen machen wir vielerlei Kräuterkunde und es gibt praktische Hinweise zu Tinkturen und Ölauszügen....

 

Kräuterwanderungen jederzeit möglich, bitte mailen bei Interesse.

 

Kräuter bis spätestens Anfang August sammeln, trocknen, einlegen, zubereiten ...

 

Am  Maria Himmelfahrtstag, den 15. August, binden wir unseren

 

♥ Neunerlei Kräuterbuschen ♥

 

dessen Kräuter uns besonders in der dunklen Jahreszeit Unterstützung bei ritueller Arbeit und Schutz für Haus, Hof und Gesundheit  bieten.

 

All das im Gebiet Chiemgau/Chiemsee/Achental

Im Juli kann man folgende Heilkräuter sammeln:

 

Im Juni kann man folgende Heilkräuter sammeln:

 

  • Andorn (Marrubium vulgare)
     
  • Dill (Anethum graveolens)
     
  • Dost (Origanum vulgare)
     
  • Efeu (Hedera helix)
     
  • Esche (Fraxinus excelsior)
     
  • Kamille (Matricaria chamomilla)
     
  • Linde (Tilia grandifolia)
     
  • Malve (Malva neglecta)
     
  • Wermut (Artemisia absinthium)
     
  • Ysop (Hyssopus officinalis)
     

 

Im Mai kann man folgende Heilkräuter sammeln: