Der Zauber der Rauhnächte

 Workshop mit praktischen Übungen, zwischen den Jahren 2019

 

Bei Interesse bitte Email an:

soluna-chiemsee@gmx.net

 

Wir machen ein Ritual, um die Aura des Menschen zu reinigen, und lernen das ABRÄUCHERN.


Beim AUSRÄUCHERN von Zimmer und Wohnung lernen wir das Vertreiben von „dicker Luft“, negativer Raumenergie, dunklen Geistern und düsteren Gedanken kennen.


Dazu lernen wir das EINRÄUCHERN von Räumen oder unserem
Lebensumfeld.

 

In diesem Rauhnachtsworkshop erfahren wir vieles über die vornehmlich reinigende Wirkung bestimmter Pflanzen, z. B. Beifuß, Thymian, Wacholderbeeren, Fichtenharz, Salbei, Rosmarin...

 

...sowie über die mögliche aufladende, energetisierende Wirkung einheimischer Kräuter wie Rose, Lavendel, Ringelblume, Schafgarbe, Holler u.v.m.

 

Eine kurze Reise durch Geschichten und Mythen der Rauhnächte stimmen uns auf die Zeit zwischen den Jahren ein.

 

 

Abschließend befragen wir noch das Rauch-Orakel.

 

 

Das Ausräuchern von Wohnräumen und Stallungen während der Zeit
zwischen den Jahren, den sogenannten Rauhnächten, gehört bereits seit vorchristlicher Zeit zu den Ritualen in der Weihnachtszeit ( Hl. Abend 24.12. bis Epiphanias, dem Fest der Hlg. 3 Könige am 6. Januar).

 

Genau genommen sind es zwölf Tage und Nächte, die zwischen dem Mondjahr mit 354 Tagen und dem Sonnenjahr mit 365 Tagen liegen – daher spricht man auch von der Zeit zwischen den Jahren”.

 

Die erste Nacht ist die  Weihe-Nacht, die auch Mutternacht des neuen Lebens” genannt wird, da sie den eigentlichen Jahresbeginn darstellt, sofern man davon ausgeht, dass die kosmischen Energien der Wintersonnenwende mit einer Verzögerung von ungefähr zwei Tagen auf der Erde eintreffen (Martha Sills-Fuchs).

 

In früheren Zeiten wurden die Rauhnächte auch Sperrnächte" genannt, weil nun die Gerätschaften wie das Spinnrad weggesperrt wurden. Kein Rad durfte sich drehen, die Arbeit sollte ruhen, um nun Zeit für Innenschau und Besinnung zu haben. Es durfte keine Wäsche gewaschen oder aufgehängt werden, damit die „wilde Jagd“, die in den Raunächten geistert, sich nicht darin verfängt und bleibt.

 

Auch wir können die Kraft dieser besonderen Nächte nutzen, um Themen "wegzusperren", abzuschließen, die uns im vergangenen Jahr belastet haben. Durch Räucherrituale und meditative Übungen bereiten wir uns vor, frei von Altlasten zu werden, die uns daran hindern, unbefangen unsere Zukunft zu gestalten.

 

Wir bereiten das neue Jahr in den Rauhnächten vor:

In dieser Zeit geben wir den künftigen zwölf Monaten in

(Wach-) Träumen, Vision und Intuition Raum.

 

Nach germanischer Vorstellung braust in dieser dunklen Zeit zwischen den Jahren die "wilde Jagd" durch die Lüfte:

Odin galoppiert auf seinem achtbeinigen Ross Sleipnir durch den Himmel. Und die wilde Frau Holda (wohnhaft im Holle...rstrauch), die im Winter als Frau Percht erscheint, zieht mit ihrem unheimlichen Gefolge, bestehend aus neun Kinderseelen, Zwergen, Alben und Hexen umher...

 

Beim Abräuchern/Ausräuchern und Loslassen befreien wir uns von allem, was in unserem Leben keinen Platz mehr hat:

  • negative Gefühle
  • alte Bindungen
  • belastende Erinnerungen
  • schlechte Angewohnheiten
  • Kränkungen
  • Schuldgefühle
  • „dicke Luft“
  • Widerstände
  • Krankheit
  • alte Familiengeschichten
  • Kummer
  • Selbstzweifel …

 
Dazu gibt es verschiedene Räuchermethoden:

Exotische Harze, Hölzer oder Pflanzen werden meist über glimmender Kohle verbrannt.


Ich bevorzuge das milde Verdampfen der EINHEIMISCHEN, uns in ihrer Wirkung entsprechenden Kräuter, über einer Kerze im Sieb auf dem Räuchergefäß. Auch das Verglimmen von Beifuß, Salbei o. Ä. als Räucherbund oder in einer Schale aus Ton ist eine sanfte Möglichkeit, den Pflanzengeist zu rufen...ohne ihn zu verbrennen.


Das Feuer löst den „Geist“, die Wirkung der Pflanze, von der Materie, dem Pflanzenkörper. Die einheimischen Pflanzen tragen die uns entsprechenden Gesundheits- oder Reinigungswirkungen in sich.


Mit einer kleinen Pflanzenkunde können wir uns unsere eigene
Räuchermischung zusammenstellen und im neuen Jahr eigenhändig sammeln.